Wochenende, Nieselregen und das Geheimnis der drei Schalter

Der Kletterkus am Wochenende war sehr toll und ein voller Erfolg – angefangen hatte es allerdings ganz anders:

Schon von Anfang an war für das Wochenende kein schönes Wetter vorhergesagt: Orkanwarnungen, Gewittervorhersagen und auf keinen Fall Sonnenschein, das waren die Prognosen. Als wir dann am Samstag Früh am Steinbruch standen, sah es also erstmal nicht so aus, als ob wir klettern würden. Die meisten Wände ware noch nass. Aber wie es dann immer so ist, es wird nichts so feucht geklettert, wie es nassgeregnet wird… und nachdem alle mit Material ausgestattet waren waren die ersten Routen schon wieder tocken und wir konnten loslegen und dann doch den ganzen Tag klettern.

Zwischendurch gab es einige Verwirrung, denn wir hatten – im Stationsprinzirotierend – Lutz’s Bouldergruppe  vergessen, die dann wieder in die Rotation eingegliedert werden musste – es entstand ein Stau. Und das in der freien Natur ;) Am Ende konnten sich trotzdem alle an den Routen und Knotenstationen ausprobieren – wir sind im Nachhinein immer noch begeistert davon, wie schnell alle sicher waren mit dem Material umzugehen und sich schnell die Fähigkeiten angeeignet haben, sich gegenseitig zu sichern und abzulassen. Toll. Zur Krönung des Tages gab es dann noch ca. 10 min. Sonnenschein.

Einen ganz bezaubernden Abend haben wir dann am Lagerfeuer verbracht. Von irgendwo wurde noch Holz aufgetriegen, das trotz dem Niesel brannte und so konnten wir den Aband schön am Lagerfeuer – auch kulinarisch ausklingen lassen – Butterfy-Hauchdünn-Lenden-Steaks gab es … köstlich! Vielen Dank nochmal, Christian. Und dann war da noch dieses ungelöste Rätsel mit den drei Schaltern und dem Leutturm. Wen es interessiert, der kann ja mal mitkommen und auch versuchen es zu verstehen… ich bekomm es jedenfalls nicht mehr ganz zusammen.

Am nächsten Morgen ging es dann mit neuer Power los: Klettern bei naja … Nieselregen. Aber irgendwie hatten alle gute Laune und waren super motiviert. Es gab niemanden, der nicht versucht hat, die Routen zu klettern, obwohl die Einstiegsgriffe manchmal total nass und rutschig waren – Eine tolle Stimmung. Das Abseilen kostete einige Überwindung, gerade weil schon etwas alpines Feeling aufkam, wenn man oben in Regensachen an der Abseilstelle stand. Aber umso größer war die Freude, es doch versucht und geschafft zu haben.

Die Feedbackrunde am Nachmittag ergab, dass wir am Rotationsprinzip arbeiten müssen und dass das Wetter besser hätte sein können. Wir werden beides beherzigen und optimieren!

An beiden Tagen haben wir also mit einer tollen Truppe und ein bissel Nieselregen einen Wunderbaren Kurs erlebt und möchten uns dafür noch einmal ganz herzlich bedanken – es hat Spass gemacht und gerade weil wir sooo viele waren, wird der Kurs uns lange in Erinnerung bleiben.

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