Termine für 2012
Nun stehen die Termine für dieses Jahr fest.
Wir haben ein abwechslungsreiches Angebot zusammen gestellt, bei dem für jeden, der den Klettersport kennen lernen oder seinen Kletterhorizont erweitern möchte, ein interessanter Kurs dabei ist:
Als Highlight bieten wir wieder zwei Feriencamps in der Böhmischen Schweiz und Kurse über Christi-Himmelfahrt und Pfingsten an.
Das vertikal-Team wünscht ein gesundes Kletterjahr 2012.
Schräger Boulderspot: Das Panzerdenkmal in Kleinmachnow
Auf dem Rückweg in de Stadt haben wir am letzten Wochenende einen kleinen Abstecher gemacht. An der ehemaligen Grenze: Zollamt Dreilinden. Wer ihn hat, kann mal auf der Rückseite des Berliner Kletterführers “Dickes BB” gucken – da ist ein sehr schickes Foto drauf: vom Parkplatz der ehemaligen Grenzstation Michendorf zu Fuss zu erreichen, steht mittem im Kleinmachnower Forst dieses ‘Mauerblümchen’ unter den Berliner Boulderspots: das Panzerdenkmal Kleinmachnow.

Das ganze Ding wurde ursprünglich im kalten Krieg als abschreckendes Mahnmahl errichtet. Später wurde es, nach dem Motto “Schwerter zu Pflugscharen”, entrüstet und der das – im wahrsten Sinne schräge – Bauwerk bekrönende Panzer durch einen rosafarbenen Schneepflug ausgetauscht.
Heute wittert das ganze Ensemble vor sich hin und ist, außer beim Verein der Freunde des Panzerdenkmals, wohl etwas in Vergessenheit geraten – Naja, wir haben es besucht und mussten feststellen, dass es dort einige sehr interessante Boulderprobleme gibt, für die es sich lohnt, mal dort anzuhalten. Sehr interesant ist, dass das Ding früher ein richtiger Klettergipfel war: einige verrostete Bohrhakenlaschen und etliche Stahlgewindedübel, in denen wohl mal Griffe befestigt waren, lassen erahnen, dass hier mal öfter geklettert wurde. Ein Crashpad sollte man auf jeden Fall nicht vergessen, denn eine gleichmäßige Glasschicht umgibt das Bauwerk.
Auf jeden Fall lohnt es sich, mal anzuhalten und sich das Teil anzugucken, die Seiten zu queren und, wer es schafft, eine Umrundung zu versuchen, die auch für denambitionierten Boulderer eine absolute Herausforderung ist. Sehr schick!
Das Denkmal soll sogar eventuell wieder saniert werden – mal gucken, ob dabei auch die bouldertechnisch Verwendbarkeit berücksichtigt wird…
Wochenende, Nieselregen und das Geheimnis der drei Schalter
Der Kletterkus am Wochenende war sehr toll und ein voller Erfolg – angefangen hatte es allerdings ganz anders:
Schon von Anfang an war für das Wochenende kein schönes Wetter vorhergesagt: Orkanwarnungen, Gewittervorhersagen und auf keinen Fall Sonnenschein, das waren die Prognosen. Als wir dann am Samstag Früh am Steinbruch standen, sah es also erstmal nicht so aus, als ob wir klettern würden. Die meisten Wände ware noch nass. Aber wie es dann immer so ist, es wird nichts so feucht geklettert, wie es nassgeregnet wird… und nachdem alle mit Material ausgestattet waren waren die ersten Routen schon wieder tocken und wir konnten loslegen und dann doch den ganzen Tag klettern.
Zwischendurch gab es einige Verwirrung, denn wir hatten – im Stationsprinzirotierend – Lutz’s Bouldergruppe vergessen, die dann wieder in die Rotation eingegliedert werden musste – es entstand ein Stau. Und das in der freien Natur
Am Ende konnten sich trotzdem alle an den Routen und Knotenstationen ausprobieren – wir sind im Nachhinein immer noch begeistert davon, wie schnell alle sicher waren mit dem Material umzugehen und sich schnell die Fähigkeiten angeeignet haben, sich gegenseitig zu sichern und abzulassen. Toll. Zur Krönung des Tages gab es dann noch ca. 10 min. Sonnenschein.
Einen ganz bezaubernden Abend haben wir dann am Lagerfeuer verbracht. Von irgendwo wurde noch Holz aufgetriegen, das trotz dem Niesel brannte und so konnten wir den Aband schön am Lagerfeuer – auch kulinarisch ausklingen lassen – Butterfy-Hauchdünn-Lenden-Steaks gab es … köstlich! Vielen Dank nochmal, Christian. Und dann war da noch dieses ungelöste Rätsel mit den drei Schaltern und dem Leutturm. Wen es interessiert, der kann ja mal mitkommen und auch versuchen es zu verstehen… ich bekomm es jedenfalls nicht mehr ganz zusammen.
Am nächsten Morgen ging es dann mit neuer Power los: Klettern bei naja … Nieselregen. Aber irgendwie hatten alle gute Laune und waren super motiviert. Es gab niemanden, der nicht versucht hat, die Routen zu klettern, obwohl die Einstiegsgriffe manchmal total nass und rutschig waren – Eine tolle Stimmung. Das Abseilen kostete einige Überwindung, gerade weil schon etwas alpines Feeling aufkam, wenn man oben in Regensachen an der Abseilstelle stand. Aber umso größer war die Freude, es doch versucht und geschafft zu haben.
Die Feedbackrunde am Nachmittag ergab, dass wir am Rotationsprinzip arbeiten müssen und dass das Wetter besser hätte sein können. Wir werden beides beherzigen und optimieren!
An beiden Tagen haben wir also mit einer tollen Truppe und ein bissel Nieselregen einen Wunderbaren Kurs erlebt und möchten uns dafür noch einmal ganz herzlich bedanken – es hat Spass gemacht und gerade weil wir sooo viele waren, wird der Kurs uns lange in Erinnerung bleiben.
Kinder-,Jugend- und Familiencamp Ostrov
Kein Fernseher, ja nicht einmal Radio.
Und das zur Fußballweltmeisterschaft. Dafür jede Menge Frischluft, Wald und Felsen im Elbsandstein. mehr
Vater-Kind-Wochenende

Bei strahlendem Sonnenschein waren sie gekommen: sechs Väter und ihr Kletterbegeisterter Nachwuchs. An verschieden Stationen konnten sich Kinder und Väter ausprobieren. Anfangs waren vor allem die Väter etwas “Kletterschüchtern”. mehr
lune de miel und terra nova

Letztes WE, nicht nur das Regenwasser drückte aus jeder nur erdenklichen Kluft des sonst so kompakt erscheinenden Pophyrs, nein auch Jakob H. und Martin Z. drückten sich im Hardcoresektor des Aktienbruchs herum. mehr
Kletterkurs mit den Pfadfindern aus Dingelstädt
Ein tolles kletterwochenende haben wir mit den Pfadfindern aus Dingelstädt verbracht. nachdem der Wetterbericht wie so oft Regen prophezeit hatte, bekamen wir das ganze Wochenende lang keinen einzigen tropfen Regen ab und konnten uns aufs wesentliche konzentrieren – das Klettern. mehr
Sachsen-Anhalt Meisterschaft
Am
24. und 25. April ist es wieder so weit: Wir suchen die Meister des Jahres 2010.
Am Samstag kämpfen die Kinder und Jugendlichen um die Titel und am Sonntag dürfen sich die alten Hasen die Finger lang ziehen.
Ausschreibunh und Anmeldung bis zum 16.04. unter www.zuckerturm.de.
Teamtraining im Aktienbruch
Das war vielleicht kalt: bei Schnee, Eis und scharfem Wind an der höchsten Stelle des Aktienbruches in Löbejün 40 Meter völlig frei hängend abzuseilen – und das auch noch ohne Vorbereitung – eine echte Herausforderung für die Teilnehmer. mehr
Feedback zum Indoorkurs im No Limit

Diesen Kommentare haben wir nach dem letzten Kurs am 20. Februar im NoLimit Leipzig zugeschckt bekommen:
“Ein riesen Dankeschön nochmal an Lutz für einen erstklassigen Kletterkurs gestern. mehr

geschrieben von jakob in